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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

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Jobwunder duch Harz IV & Co.
ARD Monitor 24.08.2017 | Dauer 7 Min.
Verfügbar bis 30.12.2099
 
#kurzerklärt: Grundeinkommen - was spricht dafür und dagegen?
ARD tagesschau 01.11.2016 | Dauer 2:12 Min.

Pressemitteilung des Arbeitslosenzentrums zum Jahresbericht 2016

Gladbachs Arbeitslosenzentrum (ALZ) bleibt eine gefragte Beratungs- und Kontaktstelle.

 
ArbeitslosenzentrumLogoFoto: Mittagstisch (AZ)Zwar gingen die Zahlen der Ratsuchenden 2016 im Vergleich zum Jahr davor geringfügig zurück, doch dafür war und wird der Zeitaufwand "pro Fall" immer aufwändiger, sagt ALZ-Leiter Karl Sasserath. Bei der Sozial- und Erwerbslosen-Beratung registrierte die Einrichtung in Stadtmitte knapp 2700 Kontakte, 2015 waren es etwas mehr als 3100 gewesen. Kontakte, das sind persönliche Gespräche (face to face), aber auch Telefonate und/oder eine Korrespondenz per Mail. Der Rückgang kam auch deshalb zustande, weil

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"Seit Jahren nicht mehr unter so vielen Menschen"

Weihnachtsfeier des Arbeitslosenzentrums: 150 Menschen staunen, lachen und singen gemeinsam

ArbeitslosenzentrumLogoBei ihr ist die Multiple Sklerose (MS) voll durchgeschlagen. Und sie ist ohne Hilfe hilflos. Die Mittvierzigerin ist mit ihrer Freundin und dem Rollator gekommen. "Ich war seit Jahren nicht mehr unter so vielen Menschen", sagt die Frau, die ihren Namen nicht veröffentlicht sehen will. Und sie genießt trotz ihrer starken Beeinträchtigung jede Minute der etwa vierstündigen Weihnachtsfeier im Forum des Krankenhauses Maria Hilf in Stadtmitte.

Rund 150 Menschen sind gekommen - Ältere mit kleiner Rente, Erwerbslose, ein paar junge Familien mit ihren Kindern und einige Migranten. Viele kennen sich aus Begegnungen "beim Amt" oder im Arbeitslosenzentrum (ALZ). Die meisten sind seit Jahren ohne Job - und mittlerweile, angesichts ihres fortgeschrittenen Alters, auch gar nicht mehr vermittelbar, wie man das vielfach Neudeutsch ausdrückt. Wieder hat das Arbeitslosenzentrum zur vorweihnachtlichen Feier eingeladen. Und all das, was man für ein paar Stunden ohne Sorgen und Ängste braucht, ist da. Der Kaffee, die Säfte, das Mineralwasser, der Teller mit den Dominosteinen und Printen, Obst, Tannengrün auf den Tischen, Dekotischtücher mit glänz-goldenen Sternen, ein riesiger, festlich geschmückter Tannenbaum. Und viel Programm.

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Warum liefert OB Reiners nicht?

Logo: Katholikenrat der Bistumsregion MönchengladbachUngewöhnlich deutlich hat der Katholikenrat Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners (CDU) kritisiert. Das "Sprachrohr" der Katholiken in Gladbach und Umgebung wirft dem Politiker vor, bei der Lösung der Standortfrage für das Arbeitslosenzentrum (ALZ) in Stadtmitte untätig zu sein.

Reiners habe zwar vor knapp zwei Jahren eine heftige wie kontroverse Diskussion losgetreten, als er erklärte, er sehe das ALZ nicht mehr an seinem jetzigen bewährten Standort Lüpertzender Straße. Doch bislang habe der OB keinerlei konkrete Alternativstandorte genannt. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Katholikenrats-Vorsitzender Hans-Peter Katz fordert Reiners daher in einem Offenen Brief auf, endlich zu liefern. Katz: "Tragen Sie aktiv mit dazu bei, eine Lösung zu finden." Das Schreiben des Rates wurde mittlerweile auch in der Rheinischen Post veröffentlicht.

 

In einem Interview mit dem Blatt hatte der Christdemokrat Reiners unlängst seine "Enttäuschung" darüber formuliert, dass sich die ALZ-Verantwortlichen nicht an einer Standortsuche beteiligten.
Dies wiederum löste nicht nur bei Vorstand und Leitung des ALZ Kopfschütteln wie Unverständnis aus. In einem Brief schrieb ALZ-Vorstandssprecher Karl Boland an Reiners.

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Erfahrungsbericht aus dem Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach

Die 60-Jährige ist den Tränen nahe. Sie hat soeben einen Brief der Stadtverwaltung gelesen.
Inhalt: Ihre Wohnung an der Gracht in Rheydt sei für sie und die schwerbehinderte Tochter (30) nicht “mehr angemessen”. Will heißen: Sie ist zu groß und zu teuer. Die Beiden sollen sich eine neue, preiswertere Wohnung suchen. Für Karl Sasserath, den Leiter des Arbeitslosenzentrums (ALZ) in Stadtmitte, ist das kein “trauriger Einzelfall”. “Arme Menschen stecken immer häufiger in dieser Zwickmühle”, sagt er.

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Mitgliederversammlung des Trägervereins des ALZ MG

arbeit wege arbeitslose moenchengladbach 02Von Resignation keine Spur. Ungeachtet der ungewissen Zukunft des Arbeitslosenzentrums (ALZ) wollen Mitglieder wie Verantwortliche der Stadtmitte-Einrichtung ihre Arbeit “Intensiv wie engagiert” fortsetzen. Das wurde in der jüngsten Mitgliederversammlung des Trägervereins allzu deutlich. Vereinssprecher Karl Boland sagte, die andauernde Hängepartie um die Raumfrage sei unverantwortlich und zynisch gegenüber den vielen Menschen, “denen wir Hilfen und Tipps für ein besseres Leben” geben. Die Besucherzahlen 2015 sind weiter gestiegen bzw. konstant geblieben, die Finanzlage des Stadtmitte-Zentrums bleibt “angespannt”, und künftig sollen den Besuchern fair gehandelter Kaffee, Zucker, Milch und – für den werktäglichen Mittagstisch – Gewürze angeboten werden. Zudem wird die Reihe “Willkommen im Quartier” mit Vorträgen, Gesprächsrunden usw. intensiviert.

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Nachbarschaftstreffen im Arbeitslosenzentrum MG

ALZ Haus nah 109“Jetzt wohne ich schon so lange hier – und erst jetzt lerne ich euch und eure Arbeit so richtig kennen”, lachte die ältere Nachbarin. Weil sie eine “Frau der Taten” sei, wurde die Nachbarin auch gleich Mitglied im Arbeitslosenzentrum (ALZ) an der Lüpertzender Straße.

Das hatte am vergangenen Sonntagnachmittag zur offenen Tür “Willkommen im Quartier und zuguter Nachbarschaft” eingeladen.

Überraschend viele nutzten die Gelegenheit,sich über die oftmals schwierige Arbeit und vor allem nach der räumlichen Zukunft des ALZ zu informieren.

Mehrere Regenschauer hielten Veranstalter wie Besucher in Bewegung. Dann mussten Tische und Bänke vom Vorgarten ins Foyer des ALZ transportiert werden. Schien wieder die Sonne, ging es spontan nach Draußen. Nicht nur Leiter Karl Sasserath lobte das “riesige Kuchen-Angebot”. Mal mit, mal ohne Sahne, Mitarbeiter des ALZ und Mitglieder hatten die süßen Stücke gebacken, dazu gab es Getränke.

Im Gespräch bleiben und zeigen, dass “wir hier an der Lüpertzender Straße nicht aufgeben wollen” war das Motto der gut zweistündigen Veranstaltung.

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Foto: Bündnisratsmitglieder

Zitat (4)

"Das Grundeinkommen ist keine Revolution, denn die sind immer blutig und am Ende regiert nur eine andere Elite. Trotzdem ist es revolutionär, weil es am Wesenskern unseres Gesellschaftssystems ansetzt und die Angst durch Vertrauen ersetzt."

Michael Bohmeyer

 

Aus dem Gastbeitrag vom

1. Januar 2018

"Mit 1.000 Euro kann man zu allem Nein sagen"

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Immer weniger Betriebsräte in Firmen

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Nur noch gut 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland werden durch einen Betriebsrat vertreten. Vor 15 Jahren waren es noch fast die Hälfte. Die Ursachen für den Rückgang sind vielfältig.

6. Juli 2018

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Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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